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Auf diese Antwort warten die Hochzeitsgäste. Es ist die Sorge
mancher Paare, ob es denn
auch laut und deutlich zu hören sein wird. Wir können Sie
beruhigen: meist wird es in diesem
Moment des Gottesdiensts so still in der Kirche, dass alle es
hören: "Ja, mit Gottes Hilfe!"
Im Traugespräch besteht die Möglichkeit, den Ablauf und eigene
Wünsche zu besprechen.
Sehr häufig geht es um die Bitte der Braut, dass Sie von
ihrem Vater zum Altar geführt werden möchte. Wir glauben,
das kommt vom vielen Fernsehen und sagen: Was im
Traugottesdienst geschieht, sollte zu dem Paar passen. Wenn
ein Paar nun aber schon Wohnung und Bett (oft seit Jahren)
teilt, passt diese eigentlich patriarchale Sitte nicht.
Dahinter steht ja die Vorstellung, dass die Braut aus der Hand
des Vaters in die Hand des Ehemannes übergeht.
Wir beobachten, dass mit diesem Wunsch auch altes Brauchtum
wieder aufgegriffen wird: Die Bräute suchen zwar den Anzug
des Bräutigams aus, möchten aber häufig, dass ihr Zukünftiger
das Brautkleid erst in der Kirche sieht.
Ein Kompromiss lautet: Der Vater führt die Braut bis zum Kircheneingang,
ab dann gehen die beiden gemeinsam zum Altar.
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