Taufe
 
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Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Taufe?
Taufe ist keine Altersfrage. Jedes Alter bietet andere Chancen und andere Herausforderungen.
Die Taufe eines Kleinkindes ist sicherlich in erster Linie ein Fest für die Eltern und Familie und deren Bitte um Gottes Segen für ihr Kind.
Die Entscheidung eines Erwachsenen, sich taufen zu lassen, beinhaltet eine Entscheidung: sich zum Glauben an Gott zu bekennen und zu Seiner Kirche gehören zu wollen.

Säuglinge: Wenn ein Säugling getauft wird, ist es sicherlich eher ein Fest für die Eltern und die Familie. Der Zeitpunkt stimmt, wenn Sie den Eindruck haben: jetzt können wir die Feier genießen und können eine größere Gesellschaft um uns haben.

Kleinkinder: Es macht nichts, wenn Kinder selbst zum Taufstein laufen. Das mit dem Wasser möchten sie allerdings oft am liebsten selbst machen.

Kinder: Ältere Kinder, die sich bereits mitteilen können, werden in die Vorbereitung der Taufe einbezogen. Meist sind sie neugierig, aber auch zurückhaltend.

Jugendliche: Vielen Jugendlichen ist es ein bisschen unangenehm. Doch im richtigen Rahmen und mit der richtigen Ansprache wird die Taufe zum Erlebnis.
Jugendliche lassen sich häufig im Zusammenhang mit der Konfirmation taufen. Die Taufe kann dann mit mehreren in der Gruppe gefeiert werden, z.B. auf einer Konfirmandenfreizeit, oder mit den einzelnen im kleinen Rahmen, z.B. in der Sakristei der St. Johannes-Kirche.

Kann ich die Kirche aussuchen?
Selbstverständlich können Sie die Kirche wählen. Diese Wahlmöglichkeit sieht die Verfassung der Nordelbischen Kirche vor. Doch nicht in allen Kirchen sind alle Termine möglich! Die Erfahrung lehrt, dass es für viele von Bedeutung ist, sagen zu können: in dieser Kirche wurde ich getauft und konfirmiert ... Schauen Sie sich also die Kirche in Ihrer Gemeinde an, falls Sie sie nicht kennen.

Kann ich den Pastor, die Pastorin wählen?
Ja. In der Regel übernimmt der Pastor, die Pastorin die Taufe, der oder die an diesem Sonntag den Gottesdienst hält.

Muss ich in der Kirche sein, um mein Kind taufen zu lassen?
Ein Elternteil muss der Kirche angehören.
Wenn weder Mutter noch Vater der Kirche angehören, ist deren Wunsch nach einer Tauffeier vielleicht noch verständlich. Doch eine Rückfrage: wenn weder sie noch er der Kirche angehört, warum soll das Kind durch die Taufe in die Kirche aufgenommen werden?

Müssen die PatInnen in der Kirche sein?
Ein klares Ja. Warum Sie bestimmte Menschen zu PatInnen und Paten wählen möchten, können wir nachvollziehen.
Doch die Gemeinde verspricht mit der Taufe, mit für die Kinder da zu sein und sie auf dem Weg mit Gott zu begleiten. Das kann sie nur verwirklichen, wenn einzelne aus ihrer Mitte diese Aufgabe übernehmen. Nach unserem Verständnis können wir niemanden mit diesem "Amt" in einem Gottesdienst beauftragen, der oder die nicht zur Kirche gehören will.
In einem Bild gesagt: Kein Verein würde seinen Schatz einem Mann oder einer Frau anvertrauen, die sagen, sie möchten dem Verein nicht angehören!
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Müssen die PatInnen in der evangelischen Kirche sein?
In der Regel werden einem Kind zwei PatInnen zur Seite gestellt. Die evangelische Kirche begrüßt, wenn einer der PatInnen katholisch ist oder einer der anderen Kirchen angehören, die sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen zusammengeschlossen haben.
Dazu gehören die Reformierte Gemeinde, Mennoniten.
PatInnen aus diesen Kirche sollten unbedingt mit ihrer Kirche sprechen, welche Voraussetzungen dort für eine Patenschaft bestehen.

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