Willkommen in der Gemeinde, Laura Spath!

Moin, ich bin die Neue.

Ich werde am 01. September meine erste Pfarrstelle als Pastorin im Probedienst in Ihrer Ge- meinde voller Vorfreude und Spannung antreten. Ich bin neugierig auf alles, was schon da ist, und auf das, was neu entstehen soll. Ich freue mich auf Sie, Ihre Geschichten, Ihre Vorstellungen. Kurzum: Ich freue mich darauf, Sie und die Kirchengemeinde kennenzulernen. Gebürtig komme ich aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg. Dort bin ich in einem kleinen Dorf umgeben von Seen aufgewachsen. Nach meinem Abitur ging ich für ein paar Monate nach Australien. Anschließend begann ich in Hamburg Theologie zu studieren, nebenbei arbeitete ich in der Gastronomie.

Mein Vikariat habe ich in der Kirchengemeinde Eidelstedt in Hamburg absolviert. Dabei wurde mir deutlich, dass mir besonders die Gestaltung von individuellen und mit Gott verbundenen Übergangsritualen am Herzen liegt. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, unterschiedlich gestaltete Räume zu eröffnen, in denen Menschen sich wohl fühlen.

Persönlich mag ich es laut und leise, sonnig und stürmisch. Es gibt nicht das falsche Wetter, sondern man braucht für jedes Wetter lediglich die richtige Kleidung. Das gilt für einen ausgedehnten Spaziergang am Meer oder durch die Stadt ebenso wie für den Gang ins Stadion. Tanzen kann ich überall, fürs Backen brauche ich dann aber doch schon eine Küche.

Ich freue mich auf viele neue Begegnungen. Schnacken auch Sie mich gerne an. Bis bald

Ihre Laura Spath

Von |2021-08-26T07:41:55+00:0026.08.2021|Kirchengemeinderat, Mitarbeiter*innen|

Abschied im Gemeindebüro

Es geht weiter mit personellen Veränderungen. Manche sagen, der Wandel sei das einzig Konstante im Leben. Wir wussten schon längere Zeit, dass es so kommen wird; sie hatte uns darauf vorbereitet: Jutta Kardel geht nach 31 ½ Jahren Dienst im Gemeindebüro unserer Kirchengemeinde in den Ruhestand. Ist es ein gutes Zeichen, wenn es jemand so lange in einer beruflichen Position aushält? Wahrscheinlich ist es das. Aber es sagt vor allem etwas aus über den Menschen, der solch eine Aufgabe bekleidet. Eigentlich ist das Tun in solch einer Position immer aufregend, mal mehr, mal weniger. Sogar einen Überfall hat sie – zum Glück ohne ernste Folgen – über-standen.

Ich habe Jutta gefragt, an was sie sich besonders gerne erinnert. Es war die Vielfalt der Aufgaben und der Kontakt zu so vielen Menschen. Und besonders geliebt hat sie die Organisation von Festen und Veranstaltungen wie dem Adventsmarkt, diversen Gemeindefesten und dem Oldie-Schwoof. Wichtige Wegmarken waren die Gemeinde-Fusion 1998 und der Umbau der Alten Post zum KirchenFORUM 2012. Viel Verwaltungsaufwand im Organisieren und Abrechnen gehörte zu ihren Auf-gaben. Und bewundert habe ich immer ihre Umsicht, Zuverlässigkeit und ihren schier unerschöpflichen Vorrat an Humor und guter Laune. Ich bin mir allerdings sicher, dass sie auch viel Ärger aushalten musste und auch manchesruntergeschluckt hat.

Noch etwas fällt mir ein: Es gibt niemanden außer ihr, der (fast) alles wusste: Was war wann? Wo liegt etwas? Was wurde irgendwann einmal entschieden? Wen könnte man fragen für dieses oder jenes? Das lässt sich beliebig fortsetzen.
Liebe Jutta, wir gönnen Dir etwas mehr Ruhe und andere Schwerpunktsetzungen in Deinem Leben. Aber wir werden Dich auf jeden Fall sehr vermissen. Ein kleiner Trost ist es, dass Du Dich auf einen kleinen „neuen“ Job einlässt und uns mit ein paar Stunden auch in Zukunft unterstützen wirst. Und vielleicht findest Du sogar ein Ehrenamt, das Dir Spaß macht…

Wir werden Jutta Kardel gebührend verabschieden im letzten Gottesdienst der Sommerkirchenreihe am 1. August um 18 Uhr in St. Johannes.

Von |2021-06-03T07:05:29+00:0019.06.2021|Mitarbeiter*innen|
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