Begleitung von Sterbenden und Trauernden

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“

So beten wir im Wortlaut des 90. Psalms in der Bibel. Alles Leben unterliegt der Vergänglichkeit. Obwohl wir das wissen, denken wir nicht so gern an Tod und Sterben. Aber die entsprechenden Ereignisse sind unausweichlich und bedeuten tiefgreifende Erfahrungen für die Betroffenen wie für deren gesamtes Umfeld.

Immer schon begleitet die Kirche ihre Mitglieder auch in diesen Zusammenhängen. Im Angebot kirchlicher Begleitung bei Sterben, Abschied und Trauer drückt sich das Verständnis aus, dass Gottes Liebe und Zusage umfassend gilt. Die Würde, die jedem Menschen zukommt, endet nicht; sie gilt auch über den Tod hinaus.

Die Hauptamtlichen und auch einige Ehrenamtliche der Kirchengemeinde stehen nach Möglichkeit für die seelsorgerliche Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen zur Verfügung. Auf Wunsch kann eine Andacht am Sterbebett erfolgen (Aussegnung).

In den Gottesdiensten am folgenden Sonntag sowie am Totensonntag wird noch einmal namentlich und mit Kerzen der Gestorbenen gedacht. Außerdem gibt es verschiedene kirchliche Angebote für Trauernde.