Wir für Euch in Kücknitz

Mitten im Stadtteil – so steht unsere St. Johannes-Kirche als Wahrzeichen weithin sichtbar im Zentrum von Kücknitz. Und in der Mitte der Gemeinde? Da stehen die Menschen aus dem Stadtteil. Wir wollen lebendiger und bunter Begegnungsraum für alle Menschen zwischen Dänischburg und Pöppendorf,
Roter Hahn und Herrenwyk sein. Ein Ort, an dem man sich trifft, über Gott und die Welt spricht, still oder laut werden kann. Kurzum: wir sind als Gemeinde in Kücknitz für euch da. Auf dieser Seite stellen wir uns als Gemeinde vor und geben einen Einblick in unsere Leitsätze, unsere Organisationsstruktur und in unsere Geschichte – denn auch die ist eng mit dem Stadtteil verbunden.

Pfarrstellen

Gemeindeglieder

Altersstruktur

Stand: März 2021

Unser Leitsatz

Als Kirchengemeinde Kücknitz möchten wir ein bunter Begegnungsraum mit Ausstrahlung und Anziehung sein; dabei leben wir unseren Glauben in wertschätzender Gemeinschaft, offener Begegnung und respektvollem Austausch mit allen Menschen im Stadtteil.

Unser Logo

Das Logo der Kirchengemeinde Kücknitz ist seit 2011 in Gebrauch. Der Entwurf stammt von der Lübecker Graphikerin Anja Trosien.

Die Graphik stellt ein Kreuz dar und ist damit deutlich erkennbar als ein Logo der Kirche. Das Kreuz ist bunt und aufgelockert, es wirkt lebendig. Es ist in Bewegung, wie auch wir als Gemeinde in Bewegung sind: Lebendigkeit trotz so mancher Kreuzeserfahrungen.

Die Mitte des Kreuzes ist offen, transparent, nicht ausgefüllt, sie lässt Raum für das Unsichtbare, für das Göttliche. Die Mitte einer Kirchengemeinde ist eben nicht fassbar, nicht greifbar – die Mitte einer Kirchengemeinde ist Gott. Wer könnte ihn fassen, wer könnte ihn darstellen, wer wollte ihn festschreiben! Zugleich entsteht im Rahmen des Kreuzes ein Gestaltungsraum, der vielfältig zu füllen ist.

Das Kreuz besteht aus vier Segmenten, die zusammengehören und doch unterschiedlich sind. Die vier Segmente könnten erinnern an die vier alten Standorte St. Michael, St. Paulus, St. Johannes und Dreifaltigkeit.

Viele Linien sind zu erkennen, sie stehen für Bewegung, Bewegung in unterschiedliche Richtungen, die doch miteinander verbunden sind. Sie weisen darauf hin, dass wir im Fluss, in Bewegung, in Veränderung sind. Wir hier in Kücknitz – nicht nur als Kirche – gehen viele bunte Wege.

Die Farben sind warm, weich und freundlich. In den Farben spiegelt sich unsere Umgebung: Das Blau des Himmels und der Trave, das Grün unserer Wälder, das Gelb der Sonne, in den rötlichen Tönen die Wärme der Erde und der Menschen. Und das Violett des Schriftzuges ist die Farbe der Kirche.

Was lässt sich noch entdecken beim längeren Betrachten: Eine Anmutung von bunten Kirchenfenstern, durch die das göttliche Licht in seinen vielen Brechungen fällt. Und auch eine Anmutung von Regenbogen – der Regenbogen steht für die Verbindung von Himmel und Erde. Es ist das Zeichen, dass Gott einen Bund mit den Menschen schließt.

Unsere Geschichte

Die Geschichte der Kirchengemeinde ist eng verbunden mit der Entstehung des heutigen Lübecker Stadtteils Kücknitz. An dieser Stelle können Sie einen Einblick die Geschichte unserer Gemeinde bekommen.

Kurzchronik der Kirchengemeinde Kücknitz
Festschrift 100 Jahre Kücknitz (inkl. Chronik)

Kücknitz war eine Liegenschaft des St.-Johannis-Klosters in Lübeck und gehörte im 19. Jahrhundert kirchlich zu Ratekau/ Ostholstein. Nach der Ansiedlung großer Industriewerke zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Metallhütte und Werften am Trave-Ufer – wuchs neben dem ländlichen Kücknitz/ Dummersdorf die Industriekolonie Herrenwyk heran. Dazu gehörten auch die Kirchen St. Johannes (evangelisch) und St. Joseph (katholisch).

Nach dem 2. Weltkrieg wuchs der Ort weiter, vor allem durch die Flüchtlingsströme, die zunächst in verschiedenen Lagern untergebracht wurden, bis sie in den 50er und 60er Jahren in neu gebaute Siedlungshäuser ziehen konnten.

Wegen der stark gewachsenen Einwohnerschaft wurden zwischen 1950 und 1965 neue Gemeinden gebildet und neue kirchliche Gebäude errichtet (St. Michael, Rangenberg, 1951; Gemeindehaus Herrenwyk, 1959; Pauluskapelle, Dänischburg, 1965; Dreifaltigkeit, Roter Hahn, 1965).

Der Zusammenbruch der Metallhütte Anfang der 80er Jahre, später auch anderer großer Arbeitgeber, stürzte den Stadtteil in eine Krise.

Heute ist Kücknitz ein mittelständisch geprägter Stadtteil mit überwiegend kleinteiliger Bebauung und zwei- bis dreigeschossigen Blocks. Knapp 20.000 Menschen leben hier, darunter viele mit Migrationshintergrund. Gut 8.000 davon sind Glieder der Kirchengemeinde Kücknitz, die 1998 durch Fusion der drei bis dahin selbständigen Gemeinden wieder neu gebildet wurde. Im Zuge dieses Zusammenschlusses fielen nach und nach einige Pfarrstellen weg und wurden kirchliche Gebäude aufgegeben und verkauft. Dafür konnte 2012 als neues Gemeindezentrum das Leuchtturmprojekt „KirchenFORUM Alte Post“ in Gebrauch genommen werden.

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